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„Alle reden über Nachhaltigkeit – und die Soziale Arbeit“?

Nach dem Motto „Alle reden über Nachhaltigkeit – und die Soziale Arbeit“? begaben sich die Studierenden im Sommersemester auf den Weg, um die Dimension des Sozialen in der Nachhaltigkeitsdebatte aufzuspüren.

Im Rahmen der Kooperation mit dem Host Programm der Landeshauptstadt für die Special Olympics World Games Berlin 2023 werden die Nachhaltigkeitsziele 3 „Mentale Gesundheit, Sucht, sexuelle und reproduktive Gesundheit, Familienplanung“, 4 In Inklusive Bildung, Bewusstseinsbildung, Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Diversität, Gewaltfreiheit und 11 „Inklusive und nachhaltige Stadt- und Kommunalplanung“ verfolgt.

Die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen und Seniorinnen und Senioren von der Landeshauptstadt Dresden Manuela Scharf informieret die Studierenden in einem Seminar über die Special Olympics sowie die Ziele und Aufgaben des Gastgeberprogramms. Special Olympics ist eine globale Inklusionsbewegung. Sie unterstützt Menschen mit geistiger Behinderung nicht nur durch den Sport, sondern auch durch weltweite Gesundheits-, Bildungs- und Qualifizierungsprogramme, auf dem Weg zu mehr Anerkennung und Selbstvertretung. 80 Athletinnen und Athleten aus Puerto Rico werden im Juni 2023 erwartet und durch ein inklusives Programm begleitet. Frau Prof. Dr. Ute Kahle ist selbst Mitglied des Projektbeirats, der aus interdisziplinär zusammengesetzten Expert*innen besteht, um ein ansprechendes Programm mit vielen Akteur*innen auf die Beine zu stellen und das Projekt zu koordinieren. Dazu fand im Juli ein auch Netzwerktreffen zum Host Town Programm Dresden mit allen Beteiligten in der JOIN NEXT ARENA statt. Nächste Schritte sind in Planung, weitere Interessierte herzlich eingeladen, mitzuwirken.

Zu einem anderen Nachhaltigkeitsziel, nämlich dem Ziel Nr. 5, Geschlechtergerechtigkeit, referierte Kollegin Prof. Fabiola Dr. de la Precilla von der Universität Cordoba in Argentinien, die sich für einige Monate mit einem DAAD Stipendium für Forschungszwecke in Berlin aufhält. Sie machte auf ein weltweites Phänomen aufmerksam, welches mit Femizid bezeichnet wird, dem Mord an Frauen in Paarbeziehungen. In ihrem Vortrag „Performance und Artivismus. Feministische Bewegungen des XXI. Jahrhunderts am Beispiel von Argentinien und Chile“ stellte sie sehr anschaulich dar, wie Frauen in beiden südamerikanischen Ländern und weltweit auf Femizid aufmerksam machen und sich dagegen zur Wehr setzen. In einer anschließenden Gesprächsrunde wurde das Phänomen diskutiert und ethisch bewertet.

Weitere Informationen zu den Special Olympics Word Games
Dein Ansprechpartner
Prof. Dr. Ute Kahle

Professorin für Soziale Arbeit | Studiengangsleiterin Soziale Arbeit

ute.kahle@srh.de 0351 407617 20